Die neuen iPad 2 Werbespots – if you asked & we believe
Was ist wirklich gute Werbung? Und wie werbe ich für ein Produkt, welches noch vor etwas über einem Jahr niemand kannte? Apple hat für mich auf beide Fragen eine Antwort mit den neuen Werbespots für das iPad 2. Beide Spots heben sich positiv von der ohnehin meist gelungenen Apple Werbung ab – indem sie einfach mal einen kleinen Schritt zurück machen und zeigen, wie das iPad von potentiellen Nutzern wahrgenommen und genutzt wird.
Neulich auf einem Easyjet Flug … virale Werbung für Germanwings
Das soll hier zwar kein Werbeblog werden, aber weil es gerade so Spaß macht hab ich noch einen
Dieses Video wirbt für Germanwings – gedreht wurde es allerdings während eines easyJet Fluges. Eine kreative Idee welche in der Umsetzung vermutlich weniger gekostet hat, als die Schaltung einer einfachen Zeitungsanzeige. Die Crew hat von der ganzen Aktion anscheinend nichts mitbekommen – die hinten im Flugzeug sitzenden Passagiere haben sich jedoch köstlich amüsiert.
Das Video kommt nach dem Break… Weiterlesen… »
iZettle bringt Square Prinzip nach Europa – Kreditkarten mit iPhone akzeptieren
Square hat in den USA letztes Jahr ein richtig innovatives Produkt gelauncht: Einen kleinen Kreditkartenleser mit der passenden App welcher kostenlos verteilt wird. Damit kann jeder iPhone (oder Android) Besitzer direkt und ohne großen Umstand Kreditkartenzahlungen annehmen. Der Dienst finanziert sich allein über die 2,75% Transaktionsgebühr pro Zahlung.
Gerade in den USA ist das Produkt super interessant. Die USA sind schließlich das Land der Kreditkarte – denn es gibt dort im Gegensatz zu Europa weder die klassische Überweisung, noch ein EC Karten System. Mit einem solchen Produkt kann also auch der kleine Zeitungsverkäufer auf der Straße ohne große Kosten Kreditkarten akzeptieren
In Europa, besser gesagt in Schweden tritt nun iZettle auf den Plan. Weiterlesen… »
Apple antwortet auf Geodaten Skandal – TomTom liefert Daten an die Polizei
Einige Tage sind vergangen seit der Veröffentlichung der iPhone Geo Datenbank. Apple hat reagiert. Die Datensammlung ist laut einem golem.de Bericht auf einen Software Fehler zurückzuführen. Apples Software scheint einfach eine Leidenschaft dafür zu haben, unnötig Daten zu erheben – noch immer begrüßt mich mein Facetime ab und zu mit einem Bild von mir, welches zu Zeiten aufgenommen wurde, in denen garantiert kein Facetime genutzt wurde (siehe Netzwelt).
Die aktuelle Entwicklung um die consolidated.db möchte ich hier nicht erneut nachzeichnen, vielmehr möchte ich auf die Ausführungen von Blogger Kollege Leo verweisen, welcher den aktuellen Stand in dieser Sache sehr schön zusammengefasst hat.

Wie schnell die Medienlandschaft inzwischen auf Skandale um Apple reagiert, ist indes beeindruckend. Die Southpark Macher haben mit der aktuellen Folge (S15E01) bereits reagiert und nehmen Apple gekonnt aufs Korn. (Bericht, southpark.de).
Mein kleines Zwischenfazit zum Thema Apple:
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Timelapse Video: Die Milchstraße und der Teide (3718m) auf Teneriffa
Wer Zeitraffer Aufnahmen mag, der wird das folgende Video lieben:
The Mountain from Terje Sorgjerd on Vimeo.
Dieses ca dreiminütige Timelapse Video wurde von dem norwegischen Landschaftsfotografen Terje Sorgjerd zwischen dem 4. – 11. April 2011 aufgenommen. Es zeigt die Milchstraße, wie man sie vom Berg Teide auf Teneriffa aus sieht. Der Teide ist mit 3718 Metern der dritthöchste Inselvulkan auf der Erde und soll einer der besten Orte auf der Welt zum Fotografieren von Sternen sein.
Sorgjerd hat die Kamera jedoch nicht nur gen Himmel gerichtet, sondern darüber hinaus wunderschöne Aufnahmen vom Teide selbst gemacht. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, das Video ist eine wunderschöne Komposition aus seiner einwöchigen Arbeit und eines der besten Timelapse Videos, die ich bisher gesehen habe.
Howto: Mit dem US Kindle in den neuen deutschen Kindle Store
Den Amazon Kindle Store gibts endlich auch in Deutschland! Diese Meldung (2) habe ich zwar gestern schon zur Kenntnis genommen, aber erst heute bin ich dazu gekommen, mich mal in Ruhe mit dem Kindle nach draußen zu setzen – in die pralle Sonne
Warum ich jetzt schon einen Kindle habe? Weil Amazon den Kindle auch vorher schon nach Deutschland geliefert hat – allerdings erfolgte der Versand bislang aus den USA. Mit diesem Kindle konnte man dann auf den internationalen Kindle Store zugreifen und damit auf unzählige englischsprachige Bücher.
Heute öffne ich also meinen Kindle, stelle die Wireless Funktion an und gehe in den Kindle Store.
Doch welch Überraschung: Wo sind die deutschen Bücher? Nichts zu sehen, alles wie bisher! Nach einigen Minuten, in denen ich mich durch alle erreichbaren Einstellungen auf dem Kindle gehangelt habe, auf der verzweifelten Suche nach den deutschen Inhalten, legte ich das Gerät enttäuscht zur Seite und widmete mich wieder anderen Dingen.
19:30 Uhr, zweiter Versuch am PC – so geht die Umstellung auf den deutschen Kindle Store
Nach einem sonnigen Tag musste ich doch noch mal den Computer bemühen, also gehe auf www.amazon.de und versuche von dort in den deutschen Kindle Store zu gelangen. Welch Überraschung:

Aber ich bin doch in Deutschland? Wie kommt Amazon denn auf den Gedanken, es wäre anders?
Die Antwort ist ganz einfach: Mein Amazon Account ist Kindle technisch in den USA, der internationale Kindle Store war technisch quasi ein kastrierter US Store. Ein Klick auf “Mein Kindle” und ich lande auf der US Kindle Seite, wo mich auch gleich ein entsprechender Banner begrüßt:

Ein paar Klicks später und nach einem abschließenden Klick auf:
ist es geschafft.
Mein Kindle Account ist mit allen Inhalten umgezogen und ich kann endlich auch direkt am Kindle auf den deutschen Store zugreifen.
Abschließend bleibt die Frage, warum das nicht auch einfacher ging – mit entsprechendem Hinweis und einem Klick direkt am Kindle?
Beim iPad hat Amazon das ja laut dem Technikfaultier (mit Video) inzwischen auch geschafft
So, wünsche allen noch einen schönen Abend, ich lese jetzt noch ein bisschen!
Nachtrag: Auch Kindle Publishing ist in Deutschland angekommen, dazu ist der Beitrag im Literaturcafe sehr interessant!
Apple: Ich weiß, was Du seit letztem Herbst getan hast – Standortdaten Speicherung im iPhone
Ein Aufschrei ging gestern durch die Netzwelt: Das iPhone speichert Standortdaten – unbegrenzt, unverschlüsselt und häufig!

Kurz die Fakten:
- Es gibt eine unverschlüsselte Datenbank in der Datei consolidated.db auf jedem iPhone mit OS 4
- Dort werden Standortdaten abgelegt, die während der Nutzung des iPhones anfallen, also z.B. beim Zellwechsel, erkannte WIFI Netze usw
- Diese Datei wird von iTunes auch synchronisiert und übersteht so selbst Gerätewechsel
- Die Daten scheinen nicht gelöscht zu werden, jedenfalls nicht seit erscheinen von iOS 4
Es handelt sich also um eine Art persönliche Vorratsdatenspeicherung, der man niemals explizit zugestimmt hat. Es gibt sicher zahlreiche “gute” oder besser gesagt schlechte Möglichkeiten, diese Daten zu nutzen. Der Fantasie sind hier kaum grenzen gesetzt – ich möchte hier gar nicht erst anfangen, Verwertungsszenarien aufzuzeigen. Heutzutage reicht es ja mitunter schon aus, mal mit angeschaltetem Handy in Hamburg zu sein, um Besuch von der Polizei zu bekommen.
Höchst interessant finde ich allerdings die Reaktion von Alex Levinson, er ist iOS Forensic Resarcher bei Katana Forensics und hat einige neue Punkte in den Ring geworfen. Weiterlesen… »
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