virtuelles Crossdressing
January 3rd, 2007 by chimeraIrina Gangl, Friederike Rumschöttel, Gerald Zahn schreiben in ihrem Text “Virtuelles Crossdressing - Identitätskonstruktion via Cyberspace” über die Möglichkeiten, die sich ergeben, wenn mensch sich als ein anderes Geschlecht oder ohne Geschlecht in ein MUD einloggt:
Muds bieten also die Möglichkeit ein Selbst zu konstruieren, das einem womöglich besser erscheint, als sein reelles Ich.
In erster Linie finde ich den Begriff des “virtuellen Crossdressings” nett. In dem Text wird kurz auf die Folgen des virtuellen Crossdressings eingegangen:
Im Internet kann das Crossdressing (einloggen als das andere Geschlecht) Probleme hervorrufen. Z.B.: Wie beeinflußt das Geschlecht Sprache und Verhalten und das Sprechen über Erfahrungen.
Das “echte” Geschlecht zu erraten, wird zum Sport. Neutrale Charaktere verunsichern andere MUD-Teilnehmer. Das Wissen über das “wirkliche” Geschlecht vermittelt auch in dem eigentlich anonoymen Rahmen des Internets so etwas wie Sicherheit. Geschlechtliche Differenzierungen sind offensichtlich eine der wenigen Orientierungspunkte in der virtuellen Welt geblieben.
Leider ist der Text nicht sehr ausführlich, aber schon alleine für den Begriff bin ich sehr dankbar ![]()
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