December 30th, 2006 by chimera
netzpolitik.org hat seit einer Woche das Transkript eines Interviews mit Lawrence Lessig zu Creative Commons online. Ich habe es mir weder durchgelesen noch angehört, ist aber sicherlich interessant.
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December 28th, 2006 by chimera
Eine offensichtlich sehr umfangreiche und Erfolgreiche Food-Community dürfte chefkoch.de sein. Ich kenne diese Seite erst seit kurzen und habe noch nicht alle Funktionen ausprobiert, es gibt davon auf jeden Fall einige.
Chefkoch.de dürfte aber, zumindest auf den ersten Blick, einige sehr nette Funktionen haben. Rezepte können etwa über die Menüart, “Spezielles” (Babynahrung, Fingerfood, etc.), Süßspeisen, Saison, Zubereitung und Region durchstöbert werden.
Ein praktisches Feature, das beim Sandwich Project fehlt, ist die sogenannte Reste- oder Zutatenverwertung: Hier können die vorhandenen Zutaten eingegeben werden und passende Rezepte gesucht werden. Praktisch ist auch, dass die Zutaten gespeichert werden. Das ist allerdings auch notwendig: Sämtliche vorhandenen Zutaten auszuwählen nahm bei mir 15 Minuten in Anspruch. Fürs schnelle Rezept wäre das definitiv zu lang.
Als Ergebnis bekomme ich 37 Seiten Rezepte, also auch noch zu viel, um schnell und spontan etwas spannendes zu finden (zumindest meiner Meinung nach). Rein theoretisch kann ich die Ergebnisse auch nach Anklang (also Wertung), Zubereitungsdauer, Aufwand und Datum sortieren. Praktisch scheint das aber nicht so richtig zu funktionieren, weshalb auch immer.
Wie gesagt bin ich noch nicht weit in Chefkoch.de vorgedrungen, aber bisher konnte ich immerhin ein paar Community-Funktionen finden: Profilseite, FreundInnen-Funktion und Foren zu diversen Themen. Aber da ist mehr möglich.
Ich werde mir die Seite in Zukunft noch näher ansehen, aber eines sei noch angemerkt: Das Design finde ich intuitiv zu überladen und gedrängt.
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December 27th, 2006 by chimera
Das Sandwich Project wurde 2002 von Derren Wilson gestartet und dreht sich um alle möglichen und unmöglichen Spielarten des Sandwiches. Auf seiner persönlichen Homepage schreibt Derren Wilson, dass das Sandwich Project derzeit wenig besucht ist, ganz im Gegensatz zu früher. Auf den ersten Blick könnte mensch glauben, es handelt sich um eine dieser Web 2.0-Seiten, was ja zum Teil auch stimmt: Die UserInnen können und sollen eigene Sandwich-Rezepte erstellen und generieren damit Content. Darüber hinaus ist das Design recht ansprechend und simpel gehalten.
Leider sind die Funktionen ebenfalls recht einfach gehalten: Durchstöbern der Sandwiches nach simpelsten Kriterien sortiert (Datum u.ä.) und Suche nach Zutaten. Sonst als kleine “gimmicks” gibt es noch die populärsten Suchen (Marmelade, Mozarella, Wasabi etc.) und “picked from the database”. Letzteres scheint - entgegen der naheliegenden Annahme - nicht dynamisch generiert zu werden, sondern ist ständig gleich: “Peanut butter and…”, “Mayonnaise and…” und “Sweet and, er, sour”.
Was ich schmerzlich vermisse, sind Kategorisierungsmöglichkeiten: Z.B. nur vegane oder koschere Sandwiches. Außerdem wäre eine Funktion praktisch, die mich die vorhandenen Zutaten eingeben lässt und dann alle damit herstellbaren Sandwiches anzeigt. (Wenn ich jetzt z.B. Tomaten, Basilikum, Oregano eingebe, bekomme ich sicherlich Rezepte mit Mozarella, obwohl der nicht vorrätig ist.)
Außerdem sind Rezepte Texte, die überaus kompliziert zu übersetzen sind, denn neben den Zutaten sind auch die Mengenangaben einfach lästig zu übersetzen. Schon alleine deshalb wäre ein ähnliches Projekt (mit erweiterten Funktionen) in Deutsch praktisch.
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December 27th, 2006 by chimera
Wenn ein neues Blog gestartet wird, stellen sich viele Menschen die Frage, weshalb. Einerseits sehen viele Menschen darin keinen Sinn und andererseits gibt es bereits eine Fülle an Blogs zu verschiedensten Themen. Zur Anzahl: Laut den Autoren des Buches “Wir nennen es Arbeit” gibt es in Deutschland verglichen mit Frankreich und den USA wenig Blogs. (Gut, ich sitze gerade in Wien, das ist bekanntlich seit ca. ‘45 nicht mehr Deutschland, aber ich vermute einmal, dass es in Österreich nicht signifikant anders aussieht.) Und zum Sinn: Blogs haben nicht immer einen Sinn, und viele sind genau deshalb so nett zu verfolgen.
Dieses Blog allerdings soll durchaus einen Sinn haben, und zwar meine Recherchearbeit zu Themen, die mich interessieren, begleiten. Daher auch der Name: Randnotiz. Wenn ich etwas spannendes lese, dann gebe ich meine Meinung hier zum besten oder/und möchte darauf aufmerksam machen.
Wer sich die Frage stellt, welche Themen mich interessieren, der bekommt nun eine derzeit aktuelle Antwort: Geschlechter im Internet, Food-Communities und Creative Commons bzw. Netlabels. Damit beschäftige ich mich aus verschiedenen Gründen derzeit.
(Den Autoren des oben genannten Buches ist auch dieses Blog zu verdanken, weil erst sie mich ermutigten, doch endlich ein eigenes Blog aufzusetzten. Das Buch selber ist übrigens durchaus zu empfehlen.)
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